E-Mail

Absicherung der elektronischen Kommunikation

Gefahren der einfachen E-Mail

Die E-Mail ist mit über 215 Milliarden[1] täglich verschickten Nachrichten zu einem der am weitest verbreiteten Kommunikationsmittel, sowohl im privaten, als auch im geschäftlichen Bereich, geworden. Der Einsatz der E-Mail zum Austausch von rechtsverbindlichen und sensiblen Nachrichten begegnet jedoch auch Bedenken. Die Übertragung einer E-Mail erfolgt nach dem „Store-and-forward“-Prinzip durch Weiterleitung von einem Internetknotenpunkt zum nächsten, bis diese schließlich beim Empfangsprovider, also in der Mailbox des Empfängers, ankommt.[2]

Die E-Mail wird standardmäßig nur dürftig gegen fremde Einsichtnahme oder Manipulation geschützt. Bei der Übermittlung von einem Internetknotenpunkt zum Nächsten kann die E-Mail daher auf dem Übertragungsweg abgefangen, ausgelesen und verändert werden (sog. „Sniffing“), sodass die Vertraulichkeit und Integrität einer E-Mail nicht gewährleistet werden kann.[3] Weiter kann die Absenderadresse einer E-Mail verändert und eine andere vorgetäuscht werden, sodass die Authentizität einer E-Mail manipuliert werden kann (sog. „Phishing“).[4]

[1] Vgl. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/247225/umfrage/schaetzung-zur-zahl-der-taeglich-verschickten-e-mails/ (zuletzt abgerufen am 12.7.2016).

[2] Eckert, IT-Sicherheit, 9. Aufl., München 2014, S. 150.

[3] Vgl. Schmid, in: jurisPR-ITR 12/2016 Anm. 6.

[4] Vgl. Schmid, in: jurisPR-ITR 12/2016 Anm. 6.

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